Ursula von der Leyen hat Europa freier gemacht

Europawahl am 9. Juni 2024

„Die Gründungsväter und -mütter Europas haben aus den Trümmern und der Asche der Weltkriege ein gewaltiges Werk errichtet. Ein starker gemeinsamer Markt, grenzenloser Handel, Reisen, Forschen und Arbeiten. 500 Millionen Europäerinnen und Europäer leben heute zwischen Riga und Limassol, zwischen Athen und Lissabon in Wohlstand und Freiheit.“ Ursula von der Leyen 2019

In Europa leben wir in Freiheit. Doch was macht diese Freiheit aus? Wie fühlt sich diese an? Wir können mit dem Auto spontan nach Frankreich oder Tschechien fahren, ganz ohne Grenzkontrolle. Aber auch: Zu sagen, was man denkt, ohne Angst, dass man dafür im Gefängnis landet. Wenn ein Diebstahl passiert, ob im Urlaub oder zuhause, darauf vertrauen zu können, dass die Polizei alles daransetzt, diesen aufzuklären. Die Freiheit, europaweit zu gründen und Gewinne einzufahren. Im Internet zu surfen, ohne, dass dabei ungefragt Daten gespeichert und wiederverwendet werden.

Dieser Artikel ist Teil einer dreiteiligen Reihe, in der wir Bilanz ziehen. Was hat Ursula von der Leyen erreicht? Schwerpunkte sind die Themen Sicherheit, Freiheit und Wohlstand. Im ersten Artikel der Reihe haben wir uns dem Thema Sicherheit gewidmet, im zweiten dem Thema Wohlstand.

Europa setzt sich ein für Rechtsstaatlichkeit

„Rechtsstaatlichkeit ist unser bestes Mittel, diese Freiheit zu verteidigen und den Schutzbedürftigsten in unserer Union auch tatsächlich Schutz zu gewähren. Aus diesem Grund dürfen bei der Achtung der Rechtsstaatlichkeit keine Kompromisse eingegangen werden, jetzt nicht und auch in Zukunft nicht. Ich werde dafür sorgen, dass wir auf europäischer Ebene alle uns zur Verfügung stehenden Mittel nutzen. Zudem spreche ich mich klar und deutlich für einen EU-weiten Mechanismus zur Wahrung der Rechtsstaatlichkeit aus.“ Ursula von der Leyen 2019

Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, auch nicht innerhalb der Europäischen Union! Mitgliedsstaaten müssen sich deshalb an die gemeinsam vereinbarten EU-Regeln zur Rechtsstaatlichkeit halten, etwa was die freie Arbeit der Justiz und der Presse betrifft. Ursula von der Leyen hat sich dafür eingesetzt, dass Zahlungen aus dem EU-Haushalt einbehalten werden, wenn ein EU-Mitgliedsstaat sich nicht an diese Grundregeln hält. So geschehen etwa bei Ungarn, da die Orbán-Regierung sowohl die Freiheit der Presse als auch der Justiz eingeschränkt hat.

Unter Ursula von der Leyen hat die EU das erste europäische Medienfreiheitsgesetz vorgelegt, um die Pressefreiheit weiter zu stärken. Dieses sichert die redaktionelle Unabhängigkeit– in ganz Europa. Beispielsweise durch den Schutz von Journalisten vor offenkundig unbegründeten Klagen oder missbräuchlichen Gerichtsverfahren.

Korruption und Geldwäsche bedrohen die Freiheit in Europa. Was gilt als Straftat und was nicht? Was sind angemessene Strafen? Bisher galten in den EU-Mitgliedsstaaten unterschiedliche Regeln. Unter Ursula von der Leyen hat die EU nun einheitliche Maßnahmen zur Bekämpfung von Korruption vorgelegt. In Malta gilt das gleiche wie in Portugal, in Estland dasselbe wie in Bulgarien.

Europa handelt gegen Desinformationen

„Wer mit mir dieses Europa stärken, wachsen und blühen lassen will, hat mich als leidenschaftliche Kämpferin an seiner oder ihrer Seite. Wer aber dieses Europa schwächen, spalten oder ihm seine Werte nehmen will, der findet in mir eine erbitterte Gegnerin.“ Ursula von der Leyen 2019

Europa schwächen – das wollen autokratische Staaten weltweit. Etwa durch Desinformation mit dem Ziel, die Grenze zwischen Lüge und Wahrheit verschwimmen zu lassen. Wenn Bürgerinnen und Bürger irgendwann nicht mehr wissen, was sie glauben sollen, wird die gesellschaftliche Spaltung vertieft. Und das ist eine Gefahr für unsere Demokratie, nicht nur in Deutschland, sondern ganz Europa. Das gilt gerade zu Wahlkampfzeiten.

Desinformationen werden vor allem über das Internet verbreitet. Unter Ursula von der Leyen hat die EU dafür gesorgt, dass die Verbreitung von Desinformationen und Falschinformationen erschwert wird. Die EU hatte einen freiwilligen Verhaltenskodex gegen Desinformationen erarbeitet und unter Ursula von der Leyen weiter verschärft. Der Kodex gibt großen Technologieunternehmen, Plattformen und der Zivilgesellschaft das notwendige Werkzeug an die Hand, um gegen Desinformationen vorzugehen. Unter anderem wird die Zusammenarbeit mit Faktenprüfern verbessert. So können Falschinformationen von Experten enttarnt und entsprechend gekennzeichnet werden.

Aber das Internet hört nicht an den Grenzen Deutschlands auf, was zunächst große Vorteile bietet. So kann jeder von uns einen Pullover in Polen bestellen oder Porzellan aus Portugal. Aber wer achtet darauf, dass sich die Anbieter an die Grundrechte halten? Dass Kindern keine unangemessenen Inhalte angezeigt werden? Dass wir keine irreführenden Informationen lesen? Mit dem Gesetz über digitale Dienste wird Europa zum weltweiten Vorreiter für die Bürgerrechte im Internet. Dieses Gesetz schützt auf der einen Seite die Verbraucher. Gleichzeitig schafft es Rechtssicherheit für die Digitalunternehmen. Ein Win-Win für Verbraucher und Unternehmer.

Europa lässt uns freier leben

”2016 hat zum ersten Mal ein Mitgliedstaat beschlossen, die Europäische Union zu verlassen. Das ist eine schwerwiegende Entscheidung. Wir bedauern sie, doch wir respektieren sie.” Ursula von der Leyen 2019

Zu viel Bürokratie, zu viele Kosten, zu viele Einschränkungen. Mancher wünscht sich einen Ausstieg Deutschlands aus der Europäischen Union für mehr Freiheit. Das Gegenteil ist der Fall: Ein „Dexit“ würde Deutschland nicht freier, sondern unfreier machen! Ein Blick nach Großbritannien zeigt: Weniger Auswahl an Produkten im Supermarktregal, die obendrein teurer geworden sind; Kontrollen an den Grenzen; wirtschaftliche Einbußen. Mal eben im europäischen Ausland arbeiten und die Arbeitszeit auf die Rente anrechnen lassen? Das geht auch nicht mehr so einfach wie früher, als das Land noch EU-Mitglied war. Auch die Zahl der illegalen Migranten, die nach Großbritannien kommen, geht nicht zurück. Zudem muss Großbritannien neue Freihandelsabkommen aushandeln. Die EU-Handelsverträge gelten nicht mehr für das Vereinigte Königreich. Das Problem: Großbritannien hat 69 Millionen Einwohner, während die Europäische Union gut 450 Millionen EU-Bürger vertritt. Europa kann also mit einer viel lauteren Stimme sprechen. Viel mehr Zugeständnisse von wichtigen Handelspartnern fordern.

Unter dem Strich: Als Teil der Europäischen Union ist Deutschland stärker und freier!

Ursula von der Leyen, die Spitzenkandidatin der CDU und CSU sowie der Europäischen Volkspartei für die Europawahl, Foto: EVP/ Ben Brolet

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